Hilft eine Mund-Nasen-Bedeckung

Warum das Tragen einer Mund-Nasen-Schutzmaske während der Coronavirus Pandemie hilfreich ist !


Nicht alle Details dieser Problematik wurden durch wissenschaftliche Studien eindeutig und endgültig geklärt, aber der Verlauf der Pandemie in den verschiedenen Ländern und Kontinenten dieser Welt lehrt uns, daß das Tragen einer M-N-Schutzmaske inzwischen unbestritten ist. 

Das wissen wir zur Zeit:

Die Coronavirus Infektion wird durch Aerosole übertragen. Aerosole sind winzige Tröpfchen von Flüssigkeiten, in diesem Fall infektiöse Tröpfchen. Diese können sich relativ lange (einige Minuten) in der Luft halten. Ein Partikel der Aerosole misst im Durchschnitt ca. 1oo  nm ( 0,0001 Millimeter). Der Mensch produziert Aerosole beim Sprechen, Niesen und Husten.

Die Verbreitung von Aerosolen:

Wenn jemand spricht, hustet oder niest, stößt er Aerosole aus. Diese haben zwar einen begrenzten Ausbreitungsradius, können sich aber eine gewisse Zeit in der Umgebungsluft halten, ehe sie zu Boden fallen. Eine mit dem Coronavirus infizierte Person stößt also beim Sprechen, Niesen oder Husten infektiöse Aerosole aus. Diese erreichen hauptsächlich über die Nasenschleimhaut, aber auch über die Augen oder den Mund (Atemwege) andere Personen. Die Viren docken an die ACE2 Rezeptoren der Zellen in der Schleimhaut an, gelangen so in die Zellen und beginnen sich rasant zu vermehren.

Eine Gruppe von Forschern, unter ihnen Neeltje van Doremalen am National Institute for Public Health ( USA) wiesen nach, daß die Aerosole für ca. 3 Stunden lang lebensfähige Viren enthalten können. 

Schmierinfektionen sind ebenfalls ein möglicher Übertragungsweg. Allerdings scheint das Virus auf Oberflächen nicht sehr lange infektiös zu sein. Abstriche von Oberflächen wiesen zwar RNA Material des Covid-19 Virus nach, jedoch schien es nicht mehr infektiös zu sein. 

Untersuchungen von Professor Streck, Virologe und Direktor des Instituts für Virologie an der medizinischen Fakultät der Universität in Bonn, bestätigen dies.

Die Viruslast:

Ein weiterer entscheidender, aber oft vernachlässigter Faktor ist die Viruslast ( Virus load). Damit ist die Menge an Viruspartikeln, die übertragen wird, gemeint. Die virale Ladung scheint ausschlaggebend für den Verlauf und die Schwere der Erkrankung zu sein. Das bedeutet, daß eine kleinere Menge an Viren zu einem leichteren Krankheitsbild führt, während eine größere Menge an aufgenommenen Viren zu einem schwereren Verlauf führt. Dieses Phänomen ist auch von anderen Viren bekannt. Die Viruslast könnte erklären, warum auch junge und nicht vorbelastete Menschen, die sich ungeschützt in Bereichen mit hoher Viruslast aufgehalten haben (Discos, Bars, etc.), sehr schwere Krankheitsverläufe aufweisen, die bis hin zum Tode führen konnten.


Strategien gegen die Corona Pandemie

All das, was wir bisher über Covid-19 wissen, hilft uns, Strategien im Kampf gegen das Virus zu finden und festzulegen. 

              1.Social Distancing ( räumliche Trennung)

      Eine einfache, aber wirkungsvolle Methode uns zu schützen, ist der körperliche Abstand zu Personen, die nicht in unserem Haushalt leben. Allein die physische Entfernung kann verhindern, daß uns Aerosole, die infektiös sein könnten, erreichen. 

      Dies ist jedoch nicht immer möglich, - für Ärzte, Pfleger, etc.

                   2. Das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken

          Alle MNS Masken reduzieren die Aufnahme von potentiell infektiösen Aerosolen. 

          Die MNS Masken müssen richtig getragen werden, d.h., sie müssen Mund und Nase möglichst lückenlos bedecken. Die Masken verhindern zum Einen, daß potentiell infektiöse Aerosole von uns Mitmenschen aus der Umgebung erreichen, und zum Anderen, daß  Aerosole anderer Personen uns selber nicht so einfach erreichen. 

          Natürlich ist die Qualität einer solchen Maske entscheidend.

          Das soll nicht heißen, daß auch die einfachsten Masken keine Wirkung haben, auch sie schützen unsere Mitmenschen und in geringerem Maße auch uns selbst. 

          Medizinische Masken mit einem höheren Schutzfaktor FFP2 oder FFP3 / N95 sollten jedoch  medizinischem Personal vorbehalten sein. 

          Für anfällige Personen, bzw. Risikogruppen sind hochwertige Masken empfehlenswert.

          Zu den Risikopersonen gehören Menschen mit Bluthochdruck, stark adipöse Menschen, Diabetiker, Personen mit chronischen Herz-, Leber- oder Nierenerkrankungen, Krebserkrankungen oder Niereninsuffizienz und ältere Personen. Diese Personen sollten sich mit einer hochwertigeren Maske schützen.

          Auch andere Privatpersonen und alle, die engeren Kontakt mit potentiell Infizierten haben, sollten sich mit hochwertigeren Masken schützen.


          Die sogenannten Community  Masken sind nicht perfekt, reduzieren aber die potentielle Belastung mit Aerosolen. Das hilft, die Ansteckungsrate zu reduzieren. Zusätzlich kann die reduzierte virale Last zu einem asymptomatischen oder leichteren Verlauf der Erkrankung führen. 

          Verfügbare Masken sind:

          • Medizinische Masken: Einmal Masken, z.B. FFP2, für Personal in Krankenhäusern oder Arztpraxen, die nahe am Patienten arbeiten wie zB Zahnärzte.
          • Community Masken:
            - einmal Masken
            - mehrmals verwendbare, waschbare Masken.

          Die einmal Community Masken sind nur für kurze Tragezeiten gedacht. Spätestens nach einem Tag müssen diese entsorgt werden.
          Wesentlich praktischer sind waschbare Textil- Masken. Einfache Baumwoll- Masken sind hilfreich, aber es gibt  hochwertige mehrlagige Masken, die zwar keine medizinische Zertifizierung besitzen, aber dennoch eine höhere Filterleistung haben und besser schützen. 

          Die caam Maske 

          ist eine 3- lagige hightech Maske mit getesteter antimikrobieller und antiviraler Wirkung. Die äußere Lage besteht aus einem speziellen Gewebe, imprägniert mit Kupferionen.  Die Kupferionen sind unproblematisch für Menschen, haben aber eine starke Wirkung gegen alle Bakterien, Viren und sogar Pilze.  Untersuchungen haben bestätigt, daß Türklinken aus Kupferlegierungen vor gefährlichen Keimen wie Bakterien, Pilzen und Viren schützen können.
          Die Keimreduktion  wurde durch die etablierte Firma SGS in mehreren Tests bestätigt. Die spezielle (CuX) Imprägnierung ist widerstandsfähig und behält seine Wirksamkeit auch nach vielen Waschgängen.

          Laut einer neuen Studie, die auf der ersten internationalen Konferenz zur Prävention und Infektionskontrolle der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der Schweiz veröffentlicht wurde, kann die Verwendung von antibakteriellen Kupferbeschichtungen in Krankenhäusern dazu beitragen, das Risiko von im Krankenhaus erworbenen Infektionen (HAI) bis zu 40% zu verringern. Es ist wirksam, um 97% der Bakterien, viele Viren und pathogene Pilze abzutöten.

          Im Jahr 2009 veröffentlichte Professor Bilkiville von der University of Southampton in Großbritannien einen Forschungsbericht, in dem er darauf hinwies, dass Kupfer den Influenza-A-Virus-Subtyp H1N1 hemmen kann. Nach 6 Stunden Beobachtung konnte fast kein überlebendes Influenzavirus auf der Kupferoberfläche gefunden werden. Zum Vergleich: In dem gleichen Zeitraum verblieben noch 500.000 Virionen auf der rostfreien Oberfläche. Im selben Jahr ergab ein Test der US Environmental Protection Agency (EPA), dass die Kupferlegierung bei Raumtemperatur 99,9% des Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) auf ihrer Oberfläche innerhalb von zwei Stunden abtötete.

          Die abtötende Wirkung gegen die häufigsten krankmachenden Keime wie Klebsiella Pneumonie, Staphyloccocus aureus, MRSA Keime (antibiotikaresistente Keime, sg. Krankenhauskeime) Escherichia coli, Pseudomonas aeruginosa oder Candida albicans betrug 99,9%.


          Eine aktuelle Studie stellt fest, dass das SARS-CoV2 Virus sogar 60°C überstehen kann. Allerdings kann Seife oder normales Waschmittel die Viren innerhalb von wenigen (mindestens 20) Sekunden zerstören. 


          Die caam Maske verwendet das hightech Material, um eine langanhaltende Wirkung über mindestens 1 Jahr und viele Waschgänge zu behalten. 

          Insbesondere für Risikopersonen und Personen, die Kontakt mit  Risikopersonen haben, ist die caam Maske empfehlenswert!



          Weiterführende Links

          https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMc2004973